Eine Frauengeschichte im 1. Weltkrieg

Vorfrühling 1918. Frauengefängnis Ludwigsburg. Gefangene: Ida Büchner aus Bietigheim, 17 Jahre. Der Pfarrer soll kommen, um ihr das Sündenbekenntnis abzunehmen. Dann ist sie frei. 5 Monate und 15 Tage hat sie im Gefängnis verbracht. Ihr Vergehen: Verstoß gegen das Belagerungszustandsgesetz.

Rückblickend wird die Geschichte des Krieges und dabei Idas persönliche Geschichte erzählt. Die Kriegsbegeisterung bei der allgemeinen Mobilmachung. Die harte Arbeit, die die Frauen alleine verrichten müssen. Die Hilfe durch französische Kriegsgefangene, zu denen aber jeder Kontakt verboten ist, "weil die Rothosen unseren Soldaten die Haut abziehen". Die aufflammende Liebe zu dem jungen Antoine. Bis zu dem Tag, an dem die Schrecken des Krieges Teil der Familiengeschichte werden.

Die authentische Geschichte ist recherchiert aus "Zwischen Heimat und Front - Bietigheim-Bissingen im 1. Weltkrieg" - eine Collage von Christa Lieb.

In einer Szenischen Auswahl wurde das Stück erstmalig am 26.09.2009 im Rahmen der Buchpräsentation bei Bietigheim XXL gespielt.
Daraus entstand der Name für unser Projekttheater XXL.

 

> Mitwirkende

Pressestimmen

Vaihinger Kreiszeitung vom 30.11.2010

Schau.Spiel 10.2

Bietigheimer Zeitung vom 07.05. 2010

Vaihinger Kreiszeitung vom 27.04. 2010

Bietigheimer Zeitung vom 26.04.2010