Vor 100 Jahren, 1918, schien plötzlich alles möglich:


Noch bevor der Krieg beendet war, wurde das Land nicht mehr monarchisch regiert. Württemberg war freier Volksstaat. Gleichzeitig wurde das Wahlrecht für Alle verkündet. Noch war aber offen, ob die Regierung durch Arbeiter- und Soldatenräte gebildet wird oder eine repräsentatives System entsteht.

Anhand authentischer Biographien erzählt Autorin Barbara Schüßler, wie dieser Anfang auf die Menschen in Stuttgart und anderswo wirkte. Zu Wort kommen vor allem die Frauen: die Kriegswitwe, die Frau General, die Proletariern und auch die "Neue Frau".

Die Inszenierung von Walter Menzlaw, Hausregisseur des Chawwerusch Theater, bedient sich der für die damalige Zeit neuartigen Form der Revue mit vielfältigen musikalischen Anklängen.

Für Bühnen- und Kostümbild ist wiederum Anne Brügel verantwortlich.

Auf der Bühne stehen neben der professionell ausgebildeten Schauspielerin Melina Schöfer die erfahrenen TudD-Spieler Barbara Scheyda und Bernd Schlegel sowie als Revue-Truppe Judith Gauss, Christian Gscheidle, Bettina Hildenbrand, Felix Rembold und Gudrun Zenker.

Wieder vermittelt das Projekttheater XXL Heimatgeschichte, die über die Region und die Zeit hinaus wirkt.

 

Premiere ist am Samstag, 24. Februar 2018 im Haus der Geschichte in Stuttgart.

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