Bilal Hasaf

2015 hat ihn der Krieg in Syrien aus seiner kurdischen Heimatstadt Qamischli vertrieben. Dort hat er als Fotograf für eine Presseagentur gearbeitet und neben seinem Jura-Studium Theater gespielt.

Bereits in 2016 hat er das TudD und das In-Szene-setzen der Tell-Geschichte fotografisch dokumentiert und sich in diesem Zusammenhang mit der Frage nach Freiheit und Glück auseinandergesetzt. „Meine Syrische Geschichte und die von Wilhelm Tell, dem friedliebenden Schweizer, der sein Leben plötzlich von der Politik bestimmt sieht und zuletzt ein Attentat begeht, sind nicht dieselben. Aber man kann beide Geschichten nebeneinander betrachten – die Suche nach richtigem Handeln ist immer schwer und immer notwendig.“

2017 bei "Kindsglück" zeigte er erstmals, wie wichtig ihm seine neue Heimat und die neue Sprache (seine vierte!) sind und stand erstmals auf der Bühne! So auch 2018 bei "Kasimir und Karoline" und 2019 bei "heimfinden" in Korntal-Münchingen wieder.

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