Ein Stück nebst Herz

Wahrlich, wir leben in goldener Zeit, dem Geld wird die Ehre stets übertragen, dem Geld wird auch die Liebe zuteil.

Diesem von Ovid beschriebenen Irrweg folgt auch Summes. Um zu Geld zu kommen, beschließt er, um eine reiche Frau zu werben: Ornata. Für die Finanzierung einer beeindruckenden Ausstattung, muss er einen Kredit aufnehmen, für den sein treuer Freund Baktir leibhaftig bürgt ...
Während Summes auf dem Weg zu Ornata viele Abenteuer erlebt, muss Baktir wahrhaftig um sein Leben fürchten.
Doch am Ende wird Ovid widerlegt. Die Liebe wird nicht dem Geld, sondern dem Herzen zuteil.

Die Figuren:
Baktir: unermesslich reich und doch nicht glücklich / Bubu: sein ständiger Begleiter
Summes: hält sich für schön, will immer auf großem Fuß leben können und muss daher eine reiche Frau heiraten / Ommu: sein ständiger Begleiter
Halsab Snjder: Bänker / Broker: seine Berater, ohne deren Ansage er keine Entscheidung trifft
Ornata: jung, schön, klug, aber reich erst, wenn sie den Richtigen heiratet; ständig begleitet vom Gefolge, das immer alles nachplappert / Tate: ihre Hausdame und beste Freundin
Mosaki: erster Bewerber um Ornatas Hand
Magna: die große Tochter des Snjder, zweite Bewerberin um Ornatas Hand
Lutz: ein Geist, der in Oberderdingen umgehen soll
Hund: schwarz, unaussprechlich
Jurex: soll entscheiden, was richtig ist
Isci und Isca: erklären, wie das alles in die Welt passen soll
Dieses Theaterstück wurde passend zur historischen Kulisse des Amthofs von Oberderdingen verfasst und ist damit eine Uraufführung.
Sehr frei nach Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ geht es um Freundschaft und Liebe, um den Wert des Lebens. Eingeflochten sind historisch belegte Begebenheiten und Figuren aus Oberderdingen.
Der fantastische Theaterspaziergang führt an verschiedene spannende Ort des Amthofes. Der Zuschauer ist aus immer anderen Perspektiven, immer hautnah an dem bunten, lebendigen Geschehen dran.

> Mitwirkende

Pressestimmen:
Ein fantastischer, bunter Teppich aus historisch verbrieften, örtlichen Gegebenheiten und Anspielungen auf die moderne (Finanz)-Welt ... Eine facettenreiche, lebendige Inszenierung, die die im Amthof gelegene Kirche, die Kelter und den Hexenturm belebt: Mal witzig, mal wuchtig, mal nachdenklich stimmend und mal schön romantisch. (Bietigheimer Zeitung 28.06.2013)
Schräg, skurril, eben fantastisch. Durch die Gegensätze von Kostümen und Kulisse gelingen eindrucksvolle Bilder. (Stuttgarter Zeitung 01.07.2013)
Eine phantastisch-spannende Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens. (VKZ 01.07.2013)

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